BESCHREIBUNG DES WAPPENS DES KREISES OSTRÓDA Das Wappenschild hat die spanische Form. Vor rotem Hintergrund, auf einem grünen Hügel steht ein Ritter in blauer Rüstung. In seiner rechten Hand hält er eine goldene Lanze, in der linken hält er ein silbernes Schild (mit spanischer Form), auf dem eine rote Rosenblüte gemalt ist. Die Elemente des Wappenschildes spielen auf historische Ereignisse wie die Schlacht bei Grunwald oder die Einverleibung Preußens in die Republik Polen an. Der Ritter mit Lanze und Schild ist eine direkte Anspielung auf das zweite Siegel der Stadt Ostróda (ca. 1440), das mit dem Preußischen Bund – und mittelbar auch mit dem polnischen Ritter aus der Zeit der siegreichen Schlacht bei Grunwald und mit Hans von Baysen in Verbindung zu bringen ist. Die Rose auf dem Schild steht für den Preußischen Bund, die Rosenknospe war das Hauptmotiv des geheimen Siegels des Hans von Baysen. Somit stehen Rose und Ritter für Hans von Baysen, einen Ritter und Grundbesitzer, und gleichzeitig die herausragendste Persönlichkeit der Gebiete des heutigen Kreises. Dank seiner Bemühen, Preußen an Polen anzuschließen, war er der erste Gubernator Preußens. Ein Großteil seiner Güter befand sich auf dem Gebiet des heutigen Kreises Ostróda.
BESCHREIBUNG DER FAHNE DES KREISES OSTRÓDA Die Fahne des Kreises ist rechteckig. Ihre Seitenlängen verhalten sich zueinander im Verhältnis von 5:8. Zentral, im roten Feld der Fahne befindet sich ein weißes Quadrat, dessen Seitenlänge der Höhe der Fahne entspricht. Im Quadrat ist die rote Rosenknospe abgebildet, die sich auch im Wappen wiederfinden lässt. Die am stärksten herausragenden Knospenteile befinden sich im gleichen Abstand zu den Quadraträndern (0,1 der Fahnenlänge). Das Symbol der Rose hat die gleiche Interpretation, wie beim Wappen. |
|